Glückwunsch-Blog

Willkommen in der Realität!

Michelle Obama – mindestens so wichtig, wie ihr Mann!


Donnerstag, 12. Februar 2009 von Sabine

Michelle Obama:

Michelle Robinson wurde 1964 als Tochter des Maschinisten Frasier Robinson († 1990, litt an Multipler Sklerose) und der Sekretärin Marian Robinson im Süden Chicagos geboren, wo sie im Ghetto in einfachen Verhältnissen aufwuchs. Aufgrund herausragender schulischer Leistungen gelang es Michelle Obama früh, eine Klasse zu überspringen, so dass sie bereits 1981 ihren Abschluss an der Whitney Young Magnet High School erreichte. Im Anschluss begann sie mit dem Hauptfach Soziologie und dem Nebenfach Afroamerikanische Studien an der renommierten Princeton University ihr Stipendiat, das sie cum laude abschloss. Unmittelbar danach wechselte Michelle Robinson zur Harvard University, wo sie 1988 mit dem akademischen Grad Juris Doctor ihre Ausbildung beendete. 

Ihren späteren Mann Barack Obama traf Michelle Robinson erstmals, als dieser eine Sommervertretung in der Anwaltskanzlei übernahm, in der auch sie nach Abschluss ihres Studiums arbeitete. Im Oktober 1992 heirateten die beiden.

Nun ist sie die erste afroamerikanische First Lady der Vereinigten Staaten. Und somit ist das Auge der Öffentlichkeit auf sie gerichtet. Sie hat es geschafft, nach Hillary Clinton, als zweite First Lady auf dem Cover der Modezeitschrift Vogue zu landen. Ihr Bild ist gemütlich, zeigt ebenso Normalität wie Stärke und Ruhe. Endlich ein Cover, bei dem man nicht versucht ist, per Lupe zu finden, wo retuschiert wurde. Es ist ein ehrliches Bild.

Sie ist eine bodenständige Frau, und im besonderen Maße Mutter. Sie möchte, dass ihre Töchter immer wissen, dass sie der Mittelpunkt des elterlichen Universums sind. Eine Vorzeigefrau, wie Menschen sie sich in dieser bösen, kalten Welt wünschen.

Zu ihrem Mann pflegt sie eine innige, aber selbständige Beziehung. „Ich höre, er ist ein eindrucksvoller Typ. Ein großartiger Redner. Ein Juraprofessor. Ein Bestsellerautor. Und ein Grammy-Gewinner. Bewundernswert! Doch wie bringe ich das in Einklang mit dem Typen, der bei mir zu Hause lebt?“ Über ihre Ehe sagte Michelle Obama, sie und ihr Mann ergänzten sich „als Partner, Freunde und Liebende in vielen Bereichen“. „Am meisten mag ich es, Barack in meine Arme zu nehmen und umgekehrt.“ Sie empfahl den US-Bürgern, ihren Mann „nicht zu wählen, weil sie ihn süß finden oder sein Lächeln mögen“. Vielmehr sollten die Amerikaner nach ihrem Interesse wählen.

Ich glaube, Michelle wird mehr Einfluss auf amerikanische Politik nehmen, als es ihr eigentlich lieb ist. Politik interessiere sie kaum, sie werde aber die Herausforderung der First Lady annehmen. Neben Kekse-Backen warten nun einige Herausforderungen auf sie. Ich wünsche ihr dabei alles Glück, das der amerikanische Traum noch für sie bereit hält.


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