Ich möchte euch, jetzt wo dieses herrliche Wetter quasi Jeden nach draußen holt, einmal zeigen, wo meine Amy und ich gerne spazieren gehen.
Die Ausgangspunkte sind unterschiedlich, da ich auch gern den Hund ins Auto setze und einfach losfahre. Die Spazierdauer ist auch variabel, ich versuche auch, Abkürzungen bzw. Verlängerungen einzubauen. Die längsten Strecken dauern gemütlich etwa 2 Stunden, die kürzesten hat man nach 20 Minuten geschafft. Vielleicht wollt ihr die Strecken ja mal nachlaufen und davon berichten?
Den Anfang macht unsere Standardstrecke. Wenn wir keine Lust haben, großartig wegzufahren, tummeln wir uns auf den Feldwegen um Wisskirchen herum, mal Richtung Billiger Wald, mal Richtung Euenheim.
Strecke 1 (rot): Nachdem man das Dorf Richtung Feld verlassen hat, kann man hinter dem Bahnübergang sofort links einscheren. Diese Strecke ist allerdings nur etwas für Hunde, die keine Notiz von Zügen nehmen, da einmal in der Stunde einer vorbeirauscht. Außerdem sollte man trockenes Wetter wählen, durch den häufigen Gebrauch dieser Strecke durch den nahegelegenen Reiterhof ist die Erde ziemlich durchgetrampelt. Seit neuem ist eine Verbindungsstrecke zwischen Bahnübergang und der Querstraße zur L178 befestigt worden. Dort kann man recht angenehm auf Schotter spazieren und sich die ausgebauten Ausläufer der Veybach ansehen. Zurück gehts dann auf asphaltierten Straßen.
Eine Abkürzung kann man nach etwa 200 Metern Schotterweg nehmen. Hier läuft rechts ein unbefestigter Feldweg entlang. Vorsicht, wenns geregnet hat – im Graben links sammelt sich gern mal das Wasser der angrenzenden Felder. (Streckendauer: ) Ein bisschen später kann man den Schotterweg abermals verlassen und nach rechts abbiegen. Hier gilt aber dasselbe wie bei der ersten Abkürzung.
Um die Hauptstrecke zu verlängern, biegt man auf der apshaltierten Straße nicht ab, sondern läuft weiter Richtung Wald. Dann biegt man links ab, es geht ein Stückchen durch den Wald und anschließend wieder auf Feldwegen Richtung Straße. Links hoch ist der Modellflugplatz, der am Wochenende recht gut besucht ist.
Eine weitere Verlängerung kann man auf dem Rückweg “an der Bank” einbauen. Wenn man sich auf der freigegeben, asphaltierten Straße befindet, kommt auf Höhe der ersten Abkürzung rechts eine Bank. Dort kann man links abbiegen. Erst geht es noch ein Weilchen auf asphaltierter Straße weiter, wenn man dann rechts Richtung Bahnschienen abbiegt, geht es über in normalen Feldweg. Auch hier sollte man bei nassem Wetter eher vorsichtig sein, da dies eine bevorzugte Strecke des Reiterhofs ist.
Strecke 2 (blau): Die zweite Strecke ist eher etwas für den mittleren Spaziergang. Wenn man das Dorf verlassen hat, biegt man VOR dem Bahnübergang links ab. Wenns geregnet hat, empfehle ich, wieder rechts abzubiegen und ins Dorf zurückzulaufen. Diese Straße ist komplett asphaltiert.
Ansonsten kann man links auf die Bahnschienen zulaufen und direkt wieder rechts abbiegen. Dort schlendert man an den Schienen entlang. Entweder man biegt nach gut 150 Metern wieder rechts ab, oder man spaziert noch ein bisschen weiter und biegt dann erst rechts ab. So kann man diese Strecke wunderbar variieren.
Strecke 3 (grün): Ebenfalls eine schöne Strecke, die aber nur bei trockenem Wetter zu empfehlen ist. Man biegt VOR dem Bahnübergang nach links ab. Vorsicht, die Strecke bis hinter den Sportplatz ist die “Ausgangsstrecke” des Reiterhofs, hier kommen also öfter mal Isländer vorbei. Beim ganz kurzen Gassigehen kann man hinter dem Sportplatz direkt wieder links einbiegen. Anschließend am Bach links entlang, dann gehts zurück ins Dorf. Bitte hier auf die Hinterlassenschaften des Hundes achten, da dort auch die Schüler der Grundschule vorbeikommen (der Schulhof ist direkt nebenan).
Um die Strecke zu verlängern, folgt man den Bahnschienen bis zur L178. Dort muss man notgedrungen etwa 30 Meter an der vielbefahrenen Straße entlang, diese Strecke empfiehlt sich also nicht für Auto-Anspringer. An der Kreuzung gehts direkt wieder links, man läuft einen kleinen Bogen und spaziert am Bach entlang wieder zurück ins Dorf. Man kann hier übrigens auch rechts über die Schienen und auf der anderen Seite der Schienen wieder zurück. Hier ist aber höchste Vorsicht geboten, während man die Schienen überquert. Es gibt keinen Fußgängerweg und die meisten Autos haben mindestens 70 km/h aufm Tacho.
Verlängern kann man diese Strecke beliebig, gerade so, wie man Lust hat. Man biegt an der L178 nicht sofort ab, sondern überquert auf ihr den Bach. Keine Sorge, hier ist ein breiter Fußgängerweg vorhanden, der auch durch ein bisschen Gras von der Hauptstraße abgetrennt ist. Vorsicht sollte trotzem natürlich Vorrang haben. Ab hier kann man variieren. Bei der ersten Abbiegung nach links kommt man am Reiterhof raus, bei der zweiten landet man an der Veybach, die dritte führt zum Kindergarten und die letzte läuft parallel zur Kommerner Straße über die Alte Landstraße, also komplett durchs Dorf. Zurück zum Ausgangspunkt kommt man immer, indem man am Ende links abbiegt und die Marathonstraße runterläuft. (Die Streckendauer variiert hier sehr stark, etwa zwischen einer halben und anderthalb Stunden.)
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