Glückwunsch-Blog

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Rezeptvorschlag: Motivkuchen


Dienstag, 14. April 2009 von Sabine

Da mich einige meiner Neuleser unter den Begriffen „Motivkuchen“, „Spongebob Kuchen“ und „Rezept“ gefunden haben, möchte ich hier das Rezept für die Motivkuchen aus „Geburtstags-Glückwünsche: Geschenke“ verewigen.

Vorab übrigens noch ein grooooßes Danke an Sabrina, von der ich das Grundrezept habe!

Alle Motivkuchen werden gleich aufgebaut. Das Biskuit bildet die Grundlage, da damit die Form des Kuchens „gebaut“ wird. Man sollte bereits vor Beginn des Backens genau wissen, wie der Kuchen aussehen soll. Am besten macht man eine Zeichnung, die den Kuchen auch von der Seite darstellt, damit man weiß, wie viele Schichten Biskuit man benötigt.

Biskuit:

Zutaten für 1 Backblech:
4 Eier
125 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver
3 Esslöffel warmes Wasser

Eier trennen. Eiweiß steifschlagen, anschließend während des Mixens 2/3 des Zuckers unterrühren..
In einer zweiten Schüssel werden die Eigelb mit dem restlichen Zucker,  dem Vanillezucker, dem Backpulver und dem Wasser verrührt und schaumig geschlagen. Diese Masse wird dann zusammen mit dem gesiebten Mehl unter das Eisteif gezogen.
Anschließend die Masse auf Backpapier glattstreichen und bei 200 Grad 12 Minuten goldgelb backen. Das kann auch etwas länger dauern. Am besten macht man nach 12 Minuten den Zahnstochertest. Einfach den Zahnstocher genau in die Mitte pieksen, wenn noch Teig kleben bleibt, brauchts noch ein bisschen.

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Buttercreme: Zutaten für 1 Kuchen: 500 ml Milch 2 Esslöffel Zucker 1 Paket Puddingpulver Vanille 250 g Butter Der Pudding muss nach beiliegendem Rezept zubereitet werden und abkühlen. Die Butter und der Pudding müssen die gleiche Temperatur haben, am besten Zimmertemperatur. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Anschließend den Pudding löffelweise unter die Butter rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Diese am besten ein wenig kaltstellen, damits beim „bauen“ nicht so leicht fließt. So, die Grundlage ist fertig. Nun gehts ans „bauen“. Beispiel Spongebob Kuchen:


Der Spongebob Kuchen (ich habe einen Auszug aus der Schneckenstraße „nachgebaut“) war eine Überraschung zum 4. Geburtstag. Das Haus von Patrick (ganz links) ist ein gestürzter Schokoladenpudding. Thaddäus‘ und Spongebobs Haus haben dasselbe Grundrezept, Thaddäus‘ Haus wurde mit Kirschmarmelade und Spongi’s mit Ananasmarmelade gefüllt. Wenn man genau weiß, wie der fertige Kuchen aussehen soll, muss man sich um die Verzierung kümmern, der Rest ist ja bereits fertig. Feststehen muss: – Welche Marmelade soll den Geschmack geben? – Welche Lebensmittelfarbe brauche ich für das Marzipan? – Benötige ich Zuckerschrift, Lakritzschnecken oder ähnliches für den letzten Schliff? Man beginnt mit der untertesten Biskuitschicht. Diese sollte möglichst breiter sein als der Rest des Kuchens, damits nicht wackelt. Der Kuchen muss von Anfang an auf einer schönen Kuchenplatte hergerichtet werden, da man ihn später nicht mehr anheben, geschweige denn verschieben kann. Auf die unterste Biskiutlage kommt Buttercreme, etwa 1 Zentimeter dick. Anschließend wieder Biskuit, das mit Marmelade bestrichen wird. Darauf wieder Buttercreme, Biskuit, Marmelade und so weiter, bis der Kuchen seine endgültige Form hat. Nun wird außen herum alles mit Buttercreme dünn bestrichen, so kann man auch kleine Unebenheiten ausbügeln.

Das Marzipan wird mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Sollte es kleben, einfach mit Puderzucker bestreuen, dann erledigt sich dieses Problem. Das Marzipan wird zurechtgeschnitten und um den Kuchen gelegt. Schnittstellen kann man mit einer angewärmten Messerspitze verstreichen. Anschließend werden die Dekorationen angebracht. Bei Spongi’s Kuchen waren dies runde Biskuitstücke, die mit blauem Marzipan umschlossen und mit weißer Zuckerschrift verziert wurden (Tür und Fenster). Wenn die Deko nicht zu schwer ist, hält sie gut, wenn man sie mit Zuckerschrift „anklebt“. Schwerere Deko (bspw. das Ananas-grün auf Spongi’s Haus) sollte mit Zahnstocher fixiert werden, die natürlich vor dem Anschneiden des Kuchens wieder entfernt werden müssen.

thwkuchen

Bei diesem THW-Auto wurden für die Deko noch Lakritzschnecken für die Reifen benötigt. Bei Feuerwehr-Autos kann man „Mikado“-Stäbchen (diese Gebäck-Stäbe mit Schoko-Überzug) zur Leiter zusammenkleben, die „112“, Fenster und Türen können mit Lakritzstäben bzw. -schnecken gemacht werden. Blaulichter sind gerne Marzipankügelchen (wie auf dem Bild) oder schwarze Zucker-Brombeeren. Mit diesem Grundrezept kann man fast alles, was die Statik einer Buttercreme-Torte zulässt, backen. Man braucht nur ein wenig Fantasie, gute Vorbereitung und eine ruhige Hand für die Zuckerschrift. Zu meinem Geburtstag plane ich einen Glückwunsch-Kuchen, Bilder kommen natürlich sofort, wenn ich fertig bin! Natürlich freue ich mich über jede Zuschrift mit einem Bild eines kleinen Meisterwerks, das auf diesem Rezept basiert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Legt los!

Das Rezept zum Download gibts übrigens bei meinen Glückwunsch-Features!


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Diesen Eintrag habe ich am Dienstag, 14. April 2009 um 12:55 Uhr veröffentlicht und unter der/den Kategorie(n) Bild-Wunsch, Bines Glückwünsche abgelegt. Schreibe mir einen Kommentar oder verfolge die bisherigen Kommentare durch den RSS-Feed. Du kannst mir auch einen Trackback von deinem Blog senden.

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Eine Antwort zu “Rezeptvorschlag: Motivkuchen”

  1. Spongebob Kuchen | Sukalyan.me sagt:

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