Wer Glückskekse mag und sich gern seinen täglichen Glückskeks gönnen möchte, sollte mal bei den Glückskeks Seiten von k1-media aus Köln vorbeischauen. Hoffentlich wird euer Glückskeks nicht so schleierhaft wie meiner damals.
Die Geschichte der Glückskekse hat mit Glück nur soviel am Hut, als dass das Ende ziemlich glücklich ausging: Schon früh in der Geschichte Chinas wurde sogenannter Mondkuchen zu vielen Anlässen serviert. Er war mit einer Paste aus Bestandteilen der Lotuspflanze aromatisiert.
Im 13. und 14. Jahrhundert war China von den Mongolen besetzt. In dieser Zeit gab es einen aktiven Widerstand gegen die Besetzer, doch diese Widerstandsgruppen hatten Kommunikationsschwierigkeiten, die von der Größe des Landes sowie der intensiven mongolischen Kontrollen herrührten.
Da die Mongolen aufgrund der darin enthaltenen Lotuspaste keine Mondkuchen aßen, konnten in ihnen heimlich Botschaften geschmuggelt werden. Chu Yuan Chang, ein patriotischer Revolutionär, verkleidete sich als Taoistenpriester und reiste durch das Land, um Mondkuchen in den besetzten Städten zu verteilen. Auf diese Weise konnte ein Volksaufstand koordiniert werden, der schließlich zur Ming-Dynastie führte.
Auf den Glückskeks Seiten findet man, wenn man auf das dritte chinesische Zeichen klickt, auch das Rezept, um Glückskekse selber zu backen. Mal sehen, wann ich das ausprobiere.
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03. September 2009 um 10:24
Sehr interessant mal die Entstehungsgeschichte von Glückskeksen zu erfahren. Ich dachte bisher, dass es eine reine Marketingerfindung sei.
Ich selbst habe auch vor kurzer Zeit online Glückskekse geöffnet, aber spätestens bei dem Dritten kam so ein großer Unsinn dabei raus, dass ich es wieder gelassen habe. Im Grunde sind da wohl sogar Horoskope präziser, wenn man auf solche Dinge steht.
Danke für das Rezept. Das werde ich eventuell demnächst mal ausprobieren und die Kekse dann, wie ursprünglich von den Chinesen gedacht, als Nachrichtenüberbringer nutzen.