Die USA sind im Moment, zumindest was einige Vorkommnisse bezüglich Deutschland angeht, nicht wirklich das Obama-Land der Hoffnung.
Zum einen hat der Bundestag nun beschlossen, dass ein umfangreicher Online-Austausch persönlicher Daten nach dem Vorbild des europäischen Vertrags von Prüm in Kraft tritt. Zunächst in Hinblick auf weltweite Kommunikation von Ermittlunsgebehörden eigentlich ein guter Zug. Übermittelt werden dürfen Fingerabdrücke, DNA-Profile sowie Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und die Nummern von Ausweispapieren.
Zu den weiteren sensiblen Daten gehören aber auch Angaben über ethnische Herkunft sowie politische Anschauungen, religiöse und sonstige Überzeugungen, und mittlerweile weiß man ja, wie Amerikaner mit solchen Daten umgehen.
Zitat von futurezone.orf.at: “Personenbezogene Daten, aus denen die Rasse oder ethnische Herkunft, politische Anschauungen, religiöse oder sonstige Überzeugungen oder die Mitgliedschaft in Gewerkschaften hervorgeht oder die die Gesundheit und das Sexualleben betreffen, dürfen nur zur Verfügung gestellt werden, wenn sie für die Zwecke dieses Abkommens besonders relevant sind”, heißt es im betreffenden Artikel der Vereinbarung.”
Auf der anderen Seite warnt das US-Konsulat in München seine amerikanischen Bürger davor, nach Garmisch-Partenkrichen zu reisen. Grund? Ein US-Armee-Angestellter und ein Deutsch-Türke haben sich geprügelt. Mit den Worten “Ich komm zurück und hab meine Freunde dabei!”, was wir hier in Deutschland öfter mal als hohle Phrase an den Kopf geschmissen bekommen, hat der Beteiligte zu Irritationen zwischen den amerikanischen und deutschen Behörden geführt.
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