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GW-Termin 12. August: Die Perseiden-Sternschnuppen


Dienstag, 11. August 2009 von Sabine

Na? Prickelt es nicht mehr so in der Beziehung? Ist Ihr Liebster öfter abwesend oder Ihre Liebste scheint nur noch zu nörgeln? Wollen Sie etwas Romantisches auf die Beine stellen, wissen aber nicht, was? Schon wieder Kerzen im Bad verliert irgendwann seinen Reiz, und Kochen ist nicht Ihre Stärke?

Da kann man doch helfen. Einfach ein paar Erdbeeren einpacken, dazu eine Flasche Sekt, 2 Gläser, ab ins Auto und zu einem Platz gefahren, an dem man den ganzen Himmel sieht. Dann braucht man nur noch den richtigen Moment abzuwarten.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, etwa zwischen 22 und 4 Uhr, wird sich ein Sternschnuppenfeuerwerk über den nächtlichen Himmel ergießen. Dienstag Nacht und Donnerstag Nacht sind die Sternschnuppen zwar auch zu sehen, am Mittwoch kommen aber wohl die meisten Staubkörnchen runter.

Die Ursache für dieses mystische und romantische Spektakel ist einfach erklärt: Wie jedes Jahr kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Überreste des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Diese Überreste, kleine Staub- und Gesteinsteilchen, werden beim Eintritt in die Erdatmosphäre durch die Reibung an den Luftpartikeln so stark erhitzt, dass sie schließlich verglühen.

Dieses Verglühen führt zusammen mit anderen physikalischen Effekten dann zu einem kurzen Aufleuchten der Luft entlang der Flugbahn der Teilchen, was als Meteor bezeichnet wird.

Man nennt dieses Phänomen die Perseiden, weil die Schnuppen für den Betrachter scheinbar immer aus dem Sternbild Perseus herausschießen. Andere nennen sie, da sie um den Namenstag des Märtyrers Laurentius herum auftauchen auch Tränen des Laurentius oder Laurentiustränen.

Am besten beobachten lässt sich das Spektakel zwischen Dämmerung und Mitternacht, da dann der noch nicht so hoch stehende Mond nicht so sehr blendet. An guten Plätzen kann man aber auch mehrere Schnuppen noch von Mitternacht bis 4 Uhr früh sehen.

Also, Sekt gekauft, kalt gestellt und dann eine Wiese gefunden, die möglichst wenig Umgebungslicht hat (das Abstrahlen von Städten z. B. verdunkelt den Himmel, also besser aufs Land fahren) – dann heißt es nur noch: Zurücklehnen und Abwarten!


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Diesen Eintrag habe ich am Dienstag, 11. August 2009 um 14:45 Uhr veröffentlicht und unter der/den Kategorie(n) Bines Glückwünsche abgelegt. Schreibe mir einen Kommentar oder verfolge die bisherigen Kommentare durch den RSS-Feed. Du kannst mir auch einen Trackback von deinem Blog senden.

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