Da sich das Geschäft mit versteckten Kosten und untergejubelten Abonnements immer noch zu lohnen scheint, möchte ich hier einmal auf das kleine, feine Spielchen “Vorsicht Falle” des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hinweisen.
Damit User aufmerksamer werden, was bei Internetseiten wo stehen könnte, hat das Verbraucherschutzministerium Seiten nachgebaut. Routenplaner, Kochrezepte, Software-Downloads – alles, was des Internetnutzers Herz begehrt. Was auf den ersten Blick und der “gefühlten Erfahrung” nach kostenlos sein müsste, ist es nicht immer. In diesem Spiel geht es darum, 4 bestimmte Fallen zu finden – oder eben nicht, es gibt nämlich auch Positiv-Beispiele.
Ob man sich versteckte Kosten oder ein Abo einfängt, sein Widerrufsrecht hergibt (was verboten ist), oder man persönliche Daten preisgeben soll, obwohl diese absolut überflüssig sind: “Vorsicht Falle” macht spielerisch sensibel für solche Punkte.
Nachdem man sich die Seite angesehen hat, kann man die Fallen anklicken. Wenn man nichts mehr findet, gehts auf “Weiter” und das Spiel sagt an, wie viele Fallen erkannt wurden und welche es gab. Macht sogar wirklich ein bisschen Spaß.
Trainiert euer Auge für versteckte Fallen, das Spiel dauert auch nicht lang.
Hier gehts zu “Vorsicht Falle” des BMELV.
Vielen Dank an “Mussklprozz”, der den Hinweis auf das Spiel inklusive des Plug-ins “Kostenfinder” im Wikipedia-Artikel “Abofalle” platziert hat. Da hab ich es dann auch gefunden ^^
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